DoppelstehfalztechnikDacheindeckung mit RHEINZINK®Quelle Rheinzink GmbH
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Der Name
Doppelstehfalz kennzeichnet eine Art der Längsverbindung von
nebeneinanderliegenden Scharen außerhalb der Wasserebene. Die
Falzverbindung ist ohne Zusatzmaßnahmen außer bei Rückstauwasser bspw.
durch Eisschanzen, regendicht und schneesicher. Die erforderlichen
Kantungen des Profils können maschinell mit Rollformern oder bei kleinen
Flächen auch handwerklich hergestellt werden. Das Schließen der Falze
erfolgt mit Falzschließmaschinen, nur noch sehr selten mit
Klempnerwerkzeugen. International hat sich der mit vorprofilierten Scharen hergestellte Doppelstehfalz mit einer Höhe von 25 mm durchgesetzt. Für dieses Profil sind im europäischen Markt zahlreiche Rollformer und Falzmaschienen vorhanden, so daß eine wirtschaftliche Metalldachdeckung mit RHEINZINK®-Bändern gegeben ist. Das gilt insbesondere auch für Sonderdachformen mit konvexen und konkaven Rundungen bzw. konischen Scharen incl. aller für das System erforderlichen Befestigungsmitteln. Gestalterisch zeichnet sich der Doppelstehfalz im Vergleich zu allen anderen Falzsystemen vor allem durch seine Feinlinigkeit und Vielzahl an Detailvarianten aus. |
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Die Dachneigung für
Doppelstehfalzdächer sollte mindestens 7° betragen, da die in der Praxis
gemachte Feststellung, daß Doppelstehfalze zwar regen-, aber nicht rückstauwasserdichtdicht
sind, Dies gilt insbesondere für umgelegte Querfalze bei Dachdurchbrüchen
usw. Diese Aussage betrifft im besonderen Maße auch First- Trauf- und
Gratanschlüssen. Bauübliche Maßtoleranzen ebenso wie lastbedingte
Durchbiegungen von Konstruktionen beeinflussen im weiten Maße die
Sicherheit der oben beschriebenen Details. In den Fällen, in denen die
Mindestneigung nicht erreicht werden kann, müssen bis zu einer
Dachneigung von > 3° zusätzliche Schutzmaßnahmen (Falzdichtungen,
Unterdächer) vorgesehen werden.
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